Das Fallout-Universum entwickelt sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts im Großen und Ganzen wie unsere Welt. Erst nach dem zweiten Weltkrieg beginnt die Kluft zwischen beiden Universen größer zu werden. So ist zum Beispiel der US-Amerikaner Carl Bell 1961 der erste Mann im Weltraum, und die 50 Staaten der USA verschmelzen bis 1969 zu 13 Commonwelaths.
Die wissenschaftliche Diskrepanz wird an den Computerterminals der Fallout-Welt deutlich: Der Transistor, die Grundlage jedes Mikroprozessors, wird nie erfunden, weshalb Computer bis 2077 - und vermutlich in vielen Teilen der Welt weit darüber hinaus - gigantische Monstren von der Größe eines Raumes bleiben. Anstatt der Miniaturisierung wird die Robotik das größte Anwendungsfeld der Technik.
In Sachen Kultur bleibt die Fallout-Welt vollständig im Stil der 50er-Jahre hängen. Das wirkt sich nicht nur auf Mode und Musik aus, sondern hat auch zur Folge, dass das Radio als einflussreichstes Massenmedium nie vom Fernsehen abgelöst wird.
Auch wenn es nie explizit in den Spielen erwähnt wird, dürfte die Welt von Fallout wesentlich weniger Erdöl besitzen als unsere, was nicht nur Atomenergie weitaus attraktiver macht, sondern auch dazu führt, dass Gummi und Plastik weitaus seltener ist.
Das sind die grundlegenden Unterschiede der Fallout-Welt, als nächstes sehen wir uns an, wie sie sich bis zum Ausbruch des dritten Weltkrieges entwickelt.
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| Boxart von Fallout 1 - damals noch nicht als Serie konzipiert, sondern ein alleinstehendes Spiel |